Schulordnung der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule

- Haupt- und Realschule -

Präambel

In unserer Schule kommen wir mit vielen verschiedenen Menschen zusammen.

Manchmal entwickeln sich Freundschaften. Das ist etwas Schönes. Manchmal entstehen Missverständnisse und Streit. Um diese Konflikte friedlich und ohne Gewalt auszutragen, muss man sich auf Regeln einigen und sein Verhalten daran orientieren.

Diese Schulordnung ist von der Gesamtkonferenz der Lehrerinnen und Lehrer, von der Vertretung der Eltern und der Vertretung der Schülerinnen und Schüler erarbeitet und beschlossen worden. Es ist für ein harmonisches Schulleben unerlässlich, dass sich alle an die hier aufgeführten Regeln halten.

Ebenso wichtig ist es, dass alle respektvoll, höflich und freundlich miteinander umgehen, Toleranz üben, aufeinander Rücksicht nehmen und zu gegenseitiger Hilfeleistung bereit sind.

Je sorgfältiger jeder Einzelne beachtet, dass alle die gleichen Rechte, natürlich auch die gleichen Pflichten haben, und je selbstverständlicher alle bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und verantwortungsbewusst zu handeln, desto reibungsloser gestaltet sich schulisches Miteinander.

                                                                                                                                       

I. Regelungen für den Unterricht

  • Der Unterricht beginnt mit dem 2. Gongschlag. Nach dem 1. Gong begeben sich die Schüler/innen zu den Unterrichtsräumen. Zu Beginn der großen Pause schließen die Lehrer/innen die Unterrichtsräume ab. Ist ein/e Lehrer/in 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht eingetroffen, so informiert der/die Klassensprecher/in bzw. sein/e Vertreter/in unverzüglich die Schulleitung bzw. das Sekretariat.
  • Schulgebete können der Besinnung zu Beginn und am Ende des täglichen Unterrichts dienen.
  • Essen ist nur in den Pausen gestattet.
  • Trinken dürfen die Schüler/Schülerinnen zu Beginn der Stunde, wenn sie aus der Pause kommen. In Ausnahmefällen kann der Lehrer dies zusätzlich genehmigen.
  • Die Trinkflaschen sollen während des Unterrichts nicht auf den Tischen stehen.
  • Das Kaugummikauen ist in den Unterrichtsräumen grundsätzlich nicht gestattet, aber auf dem Hof während den Pausen erlaubt.
  • Klassendienste versehen die Klassenämter. Sie reinigen die Tafel und fegen 5 Minuten vor Unterrichtsschluss den Klassenraum. Die Lehrer/innen sorgen dafür, dass nach Unterrichtsschluss die Räume in einem ordnungsgemäßen Zustand (Stühle hochstellen, Sonnenschutzblenden hochkurbeln, Fenster und Türen schließen, Abfallgefäße leeren...) verlassen werden. Technische Mittler, d.h. Filmgeräte, CD-Player, Kassettenrekorder, sollten nicht in den Klassenräumen aufbewahrt werden.

II. Regelungen für die Pausen und für die Zeiten vor und nach dem Unterricht

  • Vor Unterrichtsbeginn und in den Regenpausen können sich die Schüler/innen im C-Bau auf der unteren Ebene, im Hauptgebäude auf den Erdgeschossfluren aufhalten. Ausgenommen ist der Flur des Verwaltungsbereichs.
  • Die großen Pausen werden auf den Schulhöfen, bei schlechtem Wetter auf Anweisung der Aufsicht führenden Lehrer/innen in den dafür vorgesehenen Fluren verbracht.
  • Während der Sommerzeit dürfen sich die Abschlussklassen während der Pausen im Innenhof aufhalten.
  • Wechselpausen ermöglichen die Einstellung auf die nächste Stunde. Ohne zwingenden Grund darf kein/e Schüler/in den Klassenraum verlassen.
  • Das Verlassen des Schulgrundstückes ist Schülern der Klassen 5 -10 während der Unterrichtszeit, hierzu zählen auch Pausen und Freistunden, nicht erlaubt, es sei denn, ein/e Erziehungsberechtigte/r hat dies für den Einzelfall schriftlich beantragt. In diesem Fall übernimmt die Schule keine Haftung. Die Genehmigung zum Verlassen des Grundstückes kann auch durch den/die Klassenlehrer/in, bei dessen Verhinderung durch seinen/ihre Stellvertreter/in erteilt werden. Eine besondere Regelung gilt für den Nachmittagsunterricht: Vor diesem Unterricht ist das zwischenzeitliche Verlassen der Schule nur dann erlaubt, wenn in dieser Zeit eine Rückkehr nach Hause möglich ist.
  • In Freistunden bzw. in der Zeit vor dem Nachmittagsunterricht halten sich die Schüler/innen im Flur vor dem Gemeinschaftsraum auf.


III. Verhalten auf dem Schulgelände

  • Die Toiletten sollten im Interesse aller sauber gehalten werden. Toilettengänge sind grundsätzlich während großen und kleinen Pausen gestattet.
    In den 5-Minuten-Pausen müssen sich die Schüler bei dem Lehrer, der gerade den Unterricht geschlossen hat, abmelden und pünktlich zum Beginn der nächsten Stunde wieder im Klassenraum sein.
    Der Daueraufenthalt auf den Toiletten ist nicht gestattet. Auf den Toiletten gilt striktes Rauchverbot.
    Toilettenkabinen sind nicht mit mehreren Schülern zu belegen.
    Wer einer Schmiererei in den Kabinen überführt wird, muss mit Ordnungsmaßnahmen rechnen.
  • Raufen, tätliche Auseinandersetzungen und das Werfen mit Gegenständen, im Winterhalbjahr auch das Schneeballwerfen und Schlittern, sind wegen der damit verbundenen Gefahren untersagt.
  • Im gesamten Schulgebäude, auf dem Schulhof, bei Veranstaltungen, auf dem Weg zur Sporthalle und im Unterricht ist den Schülerinnen und Schülern die Benutzung von elektronischen Unterhaltungsmedien (Handy, MP3-Player, Discman, Pager, PDA, etc.) untersagt.
    Näheres ist im Anhang geregelt.
  • Die Schülerinnen und Schüler achten auf angemessene Schulkleidung (z.B. bauchnabel- busen- und
    rückenbedeckende Oberbekleidung, kein netzartiges oder durchsichtiges Material, ohne scharfkantige Nieten, etc.)
  • Das Rauchen und der Konsum von Alkohol und Drogen sind im gesamten Schulbereich nicht gestattet.
  • Abfälle gehören in die zahlreichen Abfallgefäße. Wer Gegenstände, Speisereste, Taschentücher und Papier unachtsam wegwirft, wird zu Ordnungsdiensten (zum Aufsammeln von Papier, zum Kehren und Putzen, ...) verpflichtet.
  • Mofas und Fahrräder sind auf dem dafür vorgesehenen Platz zu parken. Auf dem Schulgrundstück sind sie zu schieben.

IV. Schulversäumnisse - Befreiung vom Sportunterricht

  • Schulversäumnisse infolge Erkrankung oder anderer zwingender Gründe werden dem Klassenlehrer spätestens am dritten Tag des Fehlens angezeigt. Die schriftliche Entschuldigung soll die Dauer und den Grund (z.B. Erkrankung, Unfall, ...) angeben. Von telefonischen Entschuldigungen ist wegen der Belastung des Sekretariats abzusehen.
  • Bei unentschuldigten Versäumnissen informiert der Klassenlehrer unverzüglich die Schulleitung sowie die Eltern.
  • Geringfügige Verspätungen zu Unterrichtsbeginn und nach den Pausen werden vom unterrichtenden Lehrer in einer Liste im Klassenbuch eingetragen. Diese Liste wird regelmäßig vom Klassenlehrer kontrolliert. Bei der 3. Verspätung wird der Schüler/die Schülerin vom Klassenlehrer/-Lehrerin zur Nacharbeit bestellt.
  • Eine Befreiung von der aktiven Teilnahme am Sportunterricht oder von einzelnen Disziplinen wird bei mehr als dreiwöchiger Dauer nur bei Vorlage eines ärztlichen Attestes ausgesprochen. Das Attest soll die Zeitdauer der Freistellung angeben.

V. Umgang mit dem Schuleigentum

  • Jede/r Schüler/in soll Möbel, Geräte und sonstiges Eigentum der Schule schonend behandeln. Sollte jemand Schaden verursachen, müssen die Eltern für die entstandenen Kosten aufkommen.
  • Schulbücher sind Eigentum des Landes und werden in der Regel zu Beginn eines neuen Schuljahres ausgeliehen. Sie müssen mehrere Jahre brauchbar bleiben. Jeder Benutzer trägt sich für die Ausleihdauer in das Schulbuch ein und versieht es mit einem festen Umschlag. Werden schuleigene Bücher verschandelt oder gehen sie verloren, muss von dem Erziehungsberechtigten Ersatz beschafft werden. Sinngemäß gilt das auch für die vom Förderverein angeschafften Ganzschriften.
  • Sachbeschädigungen aller Art sowie Diebstähle sind von der Schulleitung dem Schulträger anzuzeigen.
  • Fundsachen verwahrt der Hausmeister. Lagern sie länger als ein Vierteljahr, können sie Trägern der Wohlfahrtspflege überlassen werden.

VI. Sonstiges

  • Schülergottesdienste finden jeweils zu Beginn des Schuljahres, zur Schulentlassung und zu besonderen Anlässen statt.
  • Erleidet ein/e Schüler/in einen Unfall, so ist dies sofort einem Lehrer, dem Sekretariat bzw. der Schulleitung zu melden. Alle Unfälle, auch Wegeunfälle, bei denen eine ärztliche Behandlung erfolgt, sind der Schule unbedingt anzuzeigen.
  • Die Erstellung einer Abschlusszeitung sollte rechtzeitig zwischen Schülern/Schülerinnen und Klassenlehrer/in erörtert werden. Die Zeitung muss vor ihrer Herausgabe einer Person (Lehrer/in, Klassenelternbeirat, -rätin), die das Vertrauen der Schüler/innen genießt, vorgelegt werden, damit eine Beratung erfolgen kann. Die jeweilige Vertrauensperson ist dem Schulleiter mitzuteilen.


VII. Anhang

Verstoß gegen das Handyverbot:

Wird ein Schüler bei der Benutzung des Handys im Unterricht oder auf dem Schulhof erwischt, wird das Handy eingezogen. Die Eltern erhalten eine Information über den Regelverstoß. Auf diesem sind die Konsequenzen für einen weiteren Verstoß erläutert.

Beim 1. Verstoß holen die Schüler das Handy nach Unterrichtsschluss selbst im Sekretariat ab. Die Ausgabe erfolgt durch Frau Schneider.

Beim 2. Verstoß muss das Handy von den Eltern des betreffenden Schülers abgeholt werden. Die Eltern erhalten wieder eine Information über den weiteren Regelverstoß.

Bei der 3. Zuwiderhandlung wird das Handy eingezogen und muss von den Eltern abgeholt werden.

Der Schüler/die Schülerin darf nach diesem Verstoß kein Handy in der Schule mehr mit sich führen. Dies wird den Eltern schriftlich mitgeteilt.

Weitere Missachtungen des Handyverbots werden mit Ordnungsmaßnahmen geahndet.

(Hinweis: Diese Schulordnung wird regelmäßig aktualisiert.)

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