Tschick - Der Film

Limburg. Die Schlangen am Popcornstand scheinen endlos lang. Schulen aus dem Umkreis Limburg-Weilburg versammeln sich am 23. September 2016 im Cineplex Limburg um sich die Verfilmung des Jugendromans „Tschick“ von dem Autor Wolfgang Herrndorf anzuschauen. Der Roman erschien bereits 2010.

Als der Film mit Verzögerung anfängt, sitzen die Schüler mit ihrem knisternden Popcorn gespannt auf ihren Plätzen. Besonders freuen sich die Schüler über die kurzgehaltene Werbung. Zu Beginn des Films verstummt der Saal.

Der Film beginnt wie das Buch mit dem Ende der Geschichte. Was die Schüler seitens der Klasse 10Ra der Goethe-Schule nicht verwundert, da sie das Buch im Vorfeld ausführlichst bearbeitet haben. In die packende Road-Trip Story der beiden Teenager Tschick und Maik können sich viele der Zuschauer hineinversetzen, und so verfolgen die Schüler den Film mit viel Aufmerksamkeit und genießen den schulfreien Tag.

Ein Schüler der Goethe-Schule äußert sich darüber, dass er positiv überrascht sei, er aber die kleinen Details aus dem Bestseller-Roman vermisse. Dennoch konnte er leicht Sympathie für die Protagonisten Tschick und Maik entwickeln. Die Deutschlehrerin der Klasse 10Ra stimmt ihm größtenteils zu und bedauert auch die Kürze einiger Szenen. Der Großteil der Klasse 10Ra fühlt sich gut unterhalten und vergnügt sich in den 90 Minuten des Films.

Als im Film „Hurra die Welt geht unter“ von der Musikgruppe „K.I.Z.“ ertönt, singt ein Großteil des Publikums mit und so herrscht eine gute Stimmung im Kinosaal.

Am Ende des Films erbebt der Kinosaal und lauter Applaus schallt aus allen Ecken.

 

Eine Reportage von Sarah Stenger, Viona Demmer und Yannik Sheth (10Ra)

   
© Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule